Entstehung der Kulturloge

Bei vielen Kulturveranstaltungen bleiben Plätze unbesetzt. Diese Erkenntnis brachte einige Marburger Bürger auf die Idee, nicht verkaufte Eintrittskarten könnten Menschen mit wenig Geld zur Verfügung gestellt werden. So kämen einerseits Menschen in den Genuss kultureller Veranstaltungen, die sich den Besuch sonst nicht leisten können. Auch die Kulturveranstalter profitieren von mehr Besuchern, wenn sie sich bereit erklären, die Plätze für die Vermittlung an Menschen mit wenig Geld zu reservieren.

Diese Idee der Kulturloge Marburg fand aufgrund der Initiative unseres langjährigen Mitglieds Hans-Georg Jäckel den Weg nach Koblenz in die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, denn neben dem klassischen Karneval ist die „Gruuße“, wie unsere Gesellschaft auch im Volksmund genannt wird, auch in vielen anderen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen in Koblenz aktiv.

So sind wir seit 2012, als Nachfolger der Altstädter Brunnengemeinschaft, Veranstalter des überregional bekannten Altstadtfestes und unserer sehr beliebten „Kowelenzer Weihnacht“ im Kurfürstlichen Schloss. Weiter unterstützen wir das Tafel-Projekt „Versteckte Engel“ mit wiederkehrenden Aktionen und versuchen die Brauchtumspflege mit Nachhaltigkeit in die Zukunft zu führen. Dazu entwickeln wir Ideen im Bereich Kinder- und Jugendvereinsarbeit und setzen auf neue Veranstaltung, wie die Etablierung einer Mädchensitzung und der Wiederbelebung der erfolgreichen Party am Karnevalssamstag in der Rhein-Mosel-Halle. Die GKKG ist zudem auch Teil der Preisrichtergemeinschaft um den renommierten „Moddersprochpreis“ und Mitveranstalter der Mundartmatinee in Koblenz.

Unser gesellschaftliches und soziales Engagement möchten wir nun durch die Zusammenarbeit mit dem Projekt KULTURLOGE weiter ausbauen und haben daher die KULTURLOGE KOBLENZ gegründet.



Die Bundesvorsitzende der Kulturlogen Frau Hilde Rektorschek schildert die Gründung der ersten Kulturloge in Marburg.